ALA/Teilhabe am Arbeitsleben

Die Idee
Wir wollen Inklusion auf landwirtschaftlichen Betrieben als Erfolgsmodell für alle Seiten gestalten. Denn die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung auf Höfen kann eine echte win-win Situation bieten – wenn sie angemessen begleitet wird und die Rahmenbedingungen stimmen.
Viele Teams in der Landwirtschaft bringen die Offenheit mit, sich auf inklusive Zusammenarbeit einzulassen. Das ist die zentrale Voraussetzung, damit Inklusion gelingen kann! Als Anderer Leistungsanbieter alma eG wollen wir diese betrieblichen Teams begleiten und unterstützen: Indem wir organisieren, dass sie genügend Zeit für die Begleitung haben und nötige Know-How.
Unsere Visionen sind
- inklusive Teams…
- vor Ort in betrieblicher Realität
- in denen jede*r beiträgt, was sie oder er kann:
So treten Kategorien wie „Behinderung“ in den Hintergrund, denn es geht nicht um „betreut werden“ und „betreuen“, sondern um die Aufgaben, die gemeinsam bewältigt werden.
Darin übernehmen die Höfe und die Teams vor Ort wichtige Aufgaben, für die sie geschult und für ihren Aufwand auch vergütet werden.
Einblicke und Impressionen
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Ackerredaktion: Falk stellt sich vor
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Frisch vom Acker direkt in deinen Feed:Unsere Ackerredaktion – mit Falk, unserem Ackerreporter vor Ort. Zwischen Erde, Ernte und echter Leidenschaft nimmt Falk euch mit aufs Feld. Bleibt dran für frische Updates vom Acker, vom Hof und allem, was gerade wächst!
Wie geht das?
Um derartige „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ anbieten und vergüten zu können, haben sich Höfe zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, die gegenüber der Eingliederungshilfe und anderen Kostenträgern als „Anderer Leistungsanbieter“ die Angebote verantwortet, koordiniert und begleitet.
Zusammen bilden sie eine Sozialgenossenschaft,
- die qualitativ hochwertige Teilhabeangebote auf landwirtschaftlichen Betrieben und Höfen in Niedersachsen, Hessen und Schleswig Holstein erschließt und fachlich begleitet. Kernelement dieser Struktur bildet eine Aufgabenverteilung zwischen Genossenschaft und Mitgliedsbetrieb anhand einer verbindlichen Kooperationsvereinbarung.
- die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und dem Gemeinwohl dient.
- Vertragspartnerin für beschäftigte Menschen mit Behinderung und den Kostenträger ist.
- Menschen in den Teams für Aufgaben in der Begleitung, Anleitung und Betreuung schult und qualifiziert
- Auftraggeberin bzw. Arbeitgeberin für Betreuungsdienstleistungen ist.
Jeder Mensch und jeder Hof ist individuell und braucht eigene Lösungen. Deswegen schauen wir mit jedem Mitgliedsbetrieb auch individuell: Was braucht dieses (inklusive) Team auf dem Hof um miteinander gut arbeiten zu können?
Sie wollen in der Landwirtschaft arbeiten?
Wir können wir einen Platz für berufliche Bildung oder einen Arbeitsplatz auf einem Hof mit Ihnen suchen. Sie können mit uns einen Beschäftigungsvertrag schließen, wenn sie eine Bescheinigung über eine „dauerhaft volle Erwerbsminderung“ haben. Wenn Sie die Bescheinigung nicht haben, beraten wir sie auch gerne zu anderen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns gerne an. Wir schauen mit Ihnen zusammen, ob es einen Hof bei Ihnen in der Nähe gibt. Wir können Sie und den Hof beraten, wie Sie gut zusammenarbeiten können.
Sie können Arbeitsplätze auf Ihrem Hof anbieten?
Wir freuen uns über Hof-Teams, die gerne mit Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten wollen. Mehr Menschen am Hof bedeuten mehr helfende Hände und mehr miteinander. Eine Zusammenarbeit kann in vielerlei Hinsicht Vorteile für den Hof bieten:
- Fachkräfteentlastung
- Attraktive(re) Arbeitsplätze, Fachkräftemotivation
- Ernteunabhängiges Nebeneinkommen über soziale Dienstleistungen
- Imagegewinn auch als Vermarktungschance
- Zugang zu anderen Kund*innengruppen
Als anderer Leistungsanbieter können wir Ihnen viele formale Schritte abnehmen und wollen in einer Partnerschaft auf Augenhöhe mit Ihnen kooperieren. Verantwortung, Aufgaben und Vergütung werden dabei fair miteinander geregelt.

Die Ziele
Das Anliegen unserer Arbeit ist es, einen Beitrag zu leisten für einige Herausforderungen und Aufgaben, in oder vor denen wir unsere Gesellschaft sehen, z.B.:
- tägliche Teilhabe im direkten sozialen Umfeld als ein wichtiges Element für Inklusion zu realisieren
- landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Leistung für gesellschaftlich wichtige (Mehr)Werte wie Bildung, soziales Engagement, Landschaftspflege, etc wert zu schätzen
- dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam einer sinnvollen und sinnerfüllenden Tätigkeit nachgehen
- lebendige Entwicklungsperspektiven im ländlichen Raum und in der Landwirtschaft
- das rechtlich verbriefte Wunsch- und Wahlrecht im BTHG geltend zu machen und umzusetzen
- eine Begegnung auf Augenhöhe durch ein Miteinanderarbeiten und Aneinanderlernen zu ermöglichen
- für ein gesellschaftliches Leben, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht, wo es um
Würde und Vertrauen, um Freiheit, Solidarität und Sinnhaftigkeit geht - für die Förderung von individueller Entwicklung, der Entwicklung von allen Menschen auf und um den Hof, Beziehung zu leben unter Beachtung von Nähe und Distanz
- Menschen mit und ohne Behinderung zu motivieren und zu unterstützen, um eigene
Wünsche und individuelle Ziele zu formulieren
Wir wollen auf und mit unseren Einsatzstellen Plätze gestalten und ein Miteinander leben, wo Neues versucht wird, wo Interessantes entsteht, wo mit viel Einsatz gearbeitet wird und aufrichtig, ehrlich und ohne Vorurteile miteinander umgegangen wird.
Das ist uns wichtig
- Qualitätssicherung: Hochwertige, inklusive, betrieblich geprägte Teilhabeangebote mit fachlicher Begleitung auch und insbesondere im ländlichen Raum
- Planungssicherheit und Nachhaltigkeit: Verbindliche und rechtssichere Lösung für Kooperation
- Diversifizierungschance: Angemessene Vergütung für Arbeitspakete, die durch Betriebe oder auch Dritte erbracht werden
- Verfügbarkeit im auch im strukturschwachen ländlichen Raum: Kooperationsmöglichkeit landesweit für alle Interessierten/ interessierten Betriebe/Hofstellen & Durchlässigkeit auch für andere Formen (z.B. Budget für Arbeit) und Übergänge bieten
Unsere Vision ist eine inklusive Welt mit einer bunten Vielfalt, in der Menschen in ihrer Ganzheit akzeptiert und wertgeschätzt werden, gleichberechtigt an sozialen Prozessen mitwirken und solidarisch zusammenarbeiten.
Material
Impressum
Sozialgenossenschaft alma eG
Artilleriestraße 6, 27283 Verden
info@netzwerk-alma.de
Der Vorstand wird vertreten durch Detlef Vollheyde und Rebecca Kleinheitz
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: 48/210/0