Willkommen bei Netzwerk alma!
arbeitsfeld landwirtschaft mit allen: Für Menschen mit und ohne Behinderung
Was kann das Netzwerk alma für mich machen?
Es gibt Menschen, die auf einem Bauernhof oder einer Gärtnerei arbeiten wollen.
Man kann zum Beispiel Tiere pflegen, Gemüse anbauen oder Traktor fahren.
Das nennt man Land-Wirtschaft.
Das Netzwerk alma hilft Menschen dabei, eine Arbeit in der Land-Wirtschaft zu finden.
Es gibt viele Aufgaben in der Land-Wirtschaft.
Menschen haben unterschiedliche Interessen und Stärken.
In der Land-Wirtschaft gibt es Arbeit für unterschiedliche Interessen und Stärken.
Zu vielen Menschen passt eine Arbeit in der Land-Wirtschaft.
Wenn man in der Land-Wirtschaft arbeiten will, kann man mit dem Netzwerk alma reden.
Das Netzwerk alma kann Fragen zur Arbeit in der Land-Wirtschaft beantworten.
Man kann das Netzwerk alma anrufen.
Oder dem Netzwerk alma eine Nachricht schreiben.
Wenn man hier klickt, kommt man zu der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse.
Aktuelle Meldungen und Termine
Stellenausschreibung: Arbeitsplatz auf dem Ugenhof incl. „Betreutes Wohnen in Familien“
Auf dem Ugenhof werden verschiedene Möglichkeiten geboten, Menschen mit Behinderung in den Arbeitsalltag zu integrieren. Es entstehen dadurch Arbeitsplätze außerhalb einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf dem „realen“ Arbeitsmarkt.
Sie können viele neue Betätigungsfelder entdecken, ihre Fähigkeiten
weiterentwickeln und Neues dazulernen. Mehr Infos
Unser Team vom „FÖJ für ALLE!“ bei Teilhabe im Gespräch
„Teilhabe und Inklusion im Freiwilligendienst“
Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem niedersächsischen Kooperationsprojekt „FÖJ für ALLE!“
Freiwilligendienste bieten jungen Menschen die Möglichkeit sich nach dem Schulabschluss zu orientieren, etwas Neues auszuprobieren, sich persönlich weiterzuentwickeln und erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. Zudem erleben die Freiwilligen sich selbst als bedeutsam handelnde Subjekte, indem sie einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Diese Chance wird bisher nur von sehr wenigen jungen Menschen mit Beeinträchtigung genutzt.
Ein niedersächsisches Kooperationsprojekt ist 2021 angetreten dies zu ändern und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) für junge Menschen mit (kognitiver) Beeinträchtigung zugänglicher zu machen: Junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung leisten seither im Projekt in Niedersachsen zusammen ihren Freiwilligendienst. Die beteiligten Akteur*innen werden durch das Projektteam begleitet, beraten und geschult.
In der Veranstaltung teilt das Team vom „Netzwerk alma“ die zentralen Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Projekt „FÖJ für ALLE!“, die auch für andere Freiwilligendienste von Relevanz sind.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte können sich hier anmelden und den Artikel herunterladen.
„Landwirtschaft und Inklusion passen super zusammen…
…wenn man Landwirtschaft in den richtigen Maßstäben und in den richtigen Prozessen denkt.“, so Axel Duensing, der in Holste-Hellingst im Landkreis Osterholz im familieneigenen Betrieb arbeitet. Axel Duensing ist blind und berichtet auf seinem Instagramkanal von seinem beruflichen Alltag auf dem Hof. In seiner täglichen Arbeit nutzt neben technischen Hilfsmitteln wie Apps vor allem seinen Gehörsinn und erkennt so beispielsweise Gesundheitsprobleme der Tiere vor seinen sehenden Familienmitgliedern. Axel Duensing wurde mit einer Erbkrankheit geboren, die sein Großvater ebenfalls hatte und den Hof selbst blind bewirtschaftet hat. Ein Bericht sowie ein sehenswerter Filmbeitrag finden sich beim NDR.
Landwirtschaft kann mehr als Lebensmittel produzieren
„Land.Kann.Vielfalt. Mach mit!“ – so lautet das Motto des 18. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung im Rahmen der Grünen Woche. Die Landwirtschaft beweist dies auf vielfältigste Weise. Ebenso wie das Land Zukunft bieten kann: Die Soziale Landwirtschaft stellt Wohn-, Arbeits- und Betreuungsangebote für alle Altersgruppen bereit und schafft damit Zukunftsperspektiven auf dem Land.
In 30 Fachforen wurden zahlreiche gute Gründe aufgezeigt, auf dem Land zu bleiben und weiterzumachen. Das Bundesweite Netzwerk Soziale Landwirtschaft machte gemeinsam mit fünf Praktiker:innen die Soziale Landwirtschaft für ein großes Publikum greifbar.
Denn Soziale Landwirtschaft bringt Vielfalt auf die Höfe. Die Angebote reichen von der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, über vielfältige Arbeitsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen, bis hin zur Einbindung von Seniorinnen und Senioren in alltägliche Abläufe und verschiedenen Wohnformen auf dem Land. Innovative Landwirtinnen und Landwirte verbinden Soziale Arbeit mit landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Tätigkeiten und nutzen dabei die positive Wirkung des Bauernhofs. Doch das ist nicht alles! Die Höfe sichern sich durch die Einnahmen aus Dienstleistungen, Vermietung oder Verpachtung ab und können dadurch eine deutlich nachhaltigere Landwirtschaft betreiben. Sie machen sich unabhängig von schwankenden Einnahmen und müssen nicht maximale Gewinne aus der Lebensmittelproduktion erzielen.
Was treibt die Praktiker:innen selbst an? Die Erkenntnis, welcher Schatz in ihren Höfen steckt: Landwirtschaft kann so viel mehr als Lebensmittel produzieren. Der Sprecher des Bioland Bundesfachausschusses Soziale Landwirtschaft, Roland Bursian, sagt eindeutig, dass es der Spaß an der täglichen Arbeit ist, der ihn antreibt. Urte Meves antwortet direkt, dass sie von den Menschen so viel zurückbekommt. So profitieren die Betriebe der Sozialen Landwirtschaft vielfach. Sie haben eine Tätigkeit auf dem Hof, die ihnen Spaß macht und ein fixes zusätzliches Einkommen einbringt. Sie erhalten die direkte Wertschätzung der Menschen, die auf den Hof kommen, und können durch die fixen Einnahmen die Landwirtschaft weniger intensiv betreiben. So bestätigt die Soziale Landwirtschaft das Motto des Zukunftsforums mehrfach: Ja, Landwirtschaft kann Vielfalt, Landwirtschaft hat Zukunft und Landwirtschaft hat Perspektive! Soziale Landwirtschaft bietet dabei eine enorme Chance.
Mehr Informationen zur Sozialen Landwirtschaft finden Sie unter www.soziale-landwirtschaft.de
Ein neuer Hof in unserem Netzwerk
Der Hof Frowähr im nordfriesischen Wisch ist unser neuestes Genossenschaftsmitglied und verkündet dies mit Stolz auf seiner Internetseite. Auch wir könnten nicht stolzer sein und freuen uns riesig, dass nun auch in Wisch Menschen mit Behinderung von individuellen und maßgeschneiderten Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft profitieren können. Der Hof ist spezialisiert auf artgerechte Freilandhaltung und bietet außerdem Hof Pädagogik und Tiergestützte Aktivitäten an. Seit Juli 2024 gibt einen eingetragenen Förderverein, bei dem z.B. auch Patenschaften für Tiere übernommen werden können.
Wir wünschen dem Hofteam einen guten Start in das neue Tätigkeitsfeld und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Wir unterstützen die „Erklärung gegen die Pläne von der AfD“
des Paritätischen Gesamtverbandes.
-> Die ganze Erklärung in leichter Sprache
Diese Information ist aus August 2023
„Der Paritätische Gesamtverband findet:
Jeder Mensch ist gleich viel wert.
Und jeder Mensch soll überall mitmachen können.
Dazu sagt man auch Inklusion.
Aber es gibt Menschen, die sehen das anders.
Dazu gehören auch die Mitglieder von der Partei AfD.
AfD ist die Abkürzung für: Alternative für Deutschland.
Die Partei AfD findet Inklusion nicht gut. (…)“
Lust auf eine praxisbezogene Bachelor-, Master- oder Projektarbeit?
Auf unterschiedliche Weisen bringt das Netzwerk alma Menschen mit und ohne Behinderung im Kontext der Landwirtschaft zusammen.
Das Ziel sind nachhaltige Beschäftigungsmodelle, von denen alle Seiten profitieren.
In den Themenfeldern „Inklusive ökologische Freiwilligendienste“ und „Soziale Landwirtschaft“ bieten wir interessierten Studierenden die Möglichkeit ihre Bachelor-, Master- oder Projektarbeiten durch uns begleiten zu lassen.
Das Team vom Netzwerk alma verfügt über langjährige Erfahrung in der Hochschullehre und der Betreuung von Abschlussarbeiten.
Wofür steht das Netzwerk alma?
Der Name ist Programm: alma ist ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort und steht für „Arbeitsfeld Landwirtschaft mit allen“. Auf unterschiedliche Weisen bringt das Netzwerk alma Menschen mit und ohne Behinderung im Kontext der Landwirtschaft zusammen. Das Ziel sind nachhaltige Beschäftigungsmodelle, von denen alle Seiten profitieren.
Landwirtschaft ist ein sehr vielfältiges Arbeitsfeld und bietet ganz besondere Chancen, die berufliche Tätigkeit auf die Neigungen und Fähigkeiten des Einzelnen zuzuschneiden. Die Betätigung im Arbeitsfeld Landwirtschaft kann in ganz unterschiedlichem Rahmen stattfinden – von Praktika bis zu dauerhaften Arbeitsverträgen, mit ambulanter oder stationärer oder ehrenamtlicher Unterstützung. alma vermittelt Kontakte zwischen Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörigen und Landwirt*innen, Gärtner*innen sowie Akteur*innen aus verwandten Tätigkeitsfeldern und berät über passende Modelle. Neuerdings unterstützt alma junge Menschen mit Beeinträchtigungen dabei, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Landwirtschaft oder angrenzenden Bereichen zu absolvieren.
Der wohl wichtigste Teil unseres Angebots ist das individuelle Beraten und Informieren zu den individuellen Optionen sowie die weiterführende Begleitung und Unterstützung. Das Netzwerk alma entwickelt zudem verschiedene Weiterbildungsmodule mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Landwirtschaft“ für Menschen mit und ohne Behinderung.
Schauen Sie sich gerne weiter auf unserer Website um! Hier stellen wir Ihnen das Netzwerk und unsere vielfältigen Aktivitäten im Detail vor.